Die Ausstellung wird am 1. März 2026 um 10 Uhr im Gottesdienst eröffnet.
Pfr.in Theodora Beer | Liturgie
Pfr. i.R. Johannes Beer | Predigt
József Opicz | Orgel
Jan-Peter Kistner | Horn
Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2026 täglich von 9 - 18 Uhr geöffnet - Eintritt frei!
Während der Ausstellung werden einzelne Bilder in Gottesdiensten in der Auferstehungskirche bedacht:
- 8. März: Pfr. Michael Brandt
- 15. März: Pfr. i.R. Bernhard Silaschi
- 22. März: Pfr. i.R. Hartmut Birkelbach
- 29. März: Prädikantin Ingrid Wilmsmeier
- 2. April (Gründonnerstag): Pfrin. Theodora Beer
- 3. April (Karfreitag): Pfrin. Theodora Beer
Zum Künstler
Josef Ebnöther (1937–2025) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Glaskünstler aus Altstätten im St. Galler Rheintal. Er begann seine künstlerische Ausbildung in der Schweiz, u. a. an der Kunstgewerbeschule St. Gallen, und setzte sie mit Studien in Paris an der Académie de la Grande Chaumière und an der École des Beaux-Arts fort. Sein Werk umfasst Malerei, Druckgrafik, Skulptur, Glasfenster und große Wandgestaltungen.
Ebnöthers künstlerische Sprache entwickelte sich von gegenständlichen Anfängen über expressive Phasen hin zu einer abstrakten, farbintensiven Bildsprache. Seine Werke zeichnen sich durch offene, gestische Formen und Chiffren aus, die oft raumaussagende und emotionale Qualitäten besitzen.
Zur Ausstellung
Im Zentrum der Ausstellung stehen 14 Arbeiten von Josef Ebnöther zu den Mosebüchern der Bibel, mit besonderem Fokus auf das oft wenig anschaulich dargestellte fünfte Buch. Ausgehend vom zweiten Buch Mose entwickelt Ebnöther eine durchgehende Symbolsprache, die biblische Inhalte nicht illustriert, sondern theologisch deutet. Seine Bilder sind abstrakt, aber nicht gegenstandslos und arbeiten mit wiederkehrenden Zeichen und einer durchgehenden Farbsymbolik.
Ergänzt werden die Werke durch ein Abendmahlsbild und zwei Kreuzigungsdarstellungen, entstanden aus der meditativen Praxis des Künstlers in der Karwoche. Auch diese neutestamentlichen Bilder laden dazu ein, sich betrachtend auf den biblischen Bezug einzulassen und neu zu erschließen.